Ich gestalte Unter­nehmens­kultur

Ich setze mich ein für eine Arbeitsumgebung in der jeder Mitarbeiter seinen Job gut machen kann und eine Arbeitskultur in der sich Menschen wirklich, wirklich begegnen können.

 

Ich beseitige Hindernisse und schaffe Klarheit. Ich erspüre Irritationen und Spannungen und spreche diese an. Ich hinterfrage Dinge und frage nach dem „Warum“. Ich schaffe Raum für Gefühle, Begegnung und Wertschätzung.

 

Meine Vision

Ich will Menschen inspirieren, bewegen,
ermutigen, unterstützen und begeistern,
offen und ehrlich zu kommunizieren,
um sich wirklich, wirklich zu begegnen.

Meine Werte

Authentizität

Ich stehe für Offenheit, Ehrlichkeit, Transparenz und Klarheit. Ich glaube, dass sich alle Probleme auf der Welt lösen lassen, wenn Menschen offen und ehrlich ihre Gefühle kommunizieren. Das versuche ich vorzuleben. Ambivalent zu meinem starken Auftreten, zeige ich mich gerne verletzlich, auch wenn die Welt noch nicht dafür bereit ist.

Respekt

Laut dem Ansatz der GFK glaube ich, dass alle Menschen handeln um sich ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Und da alle Bedürfnisse gleichwertig sind, gebe ich mir Mühe grundsätzlich jegliches Verhalten von Menschen ernst zu nehmen, und nicht zu urteilen. Ich glaube, dass alle Menschen gut und richtig sind und alle Gefühle richtig sind.

Unterstützung

Wie Friethjof Bergmann sagte: „Eine Gesellschaft der Zukunft ist eine in der alles alles stärkt!“ Ich träume von einer Gesellschaft, in der jede Tat, jedes Wort, jeder Gedanke und jedes Gefühl dazu genutzt wird, uns mit uns selbst und anderen zu verbinden, zu stärken, zu unterstützen.

Mein Handwerkszeug Spielzeug

Organisations­entwicklung

Für mich sind Purpose, Selbst­organisation und Ganzheit die drei Säulen einer zukunftsfähigen Organisation (nach Frederic Laloux: Reinventing Organizations). Für mich soll eine Organisation ein Raum für Persönlichkeits­entwicklung sein. Ein Raum in dem wir unsere Themen abarbeiten können, um mit unserer Intention in Kontakt zu kommen.

Selbstorganisation

Wenn durch Klarheit stabile aber flexible Strukturen geschaffen werden, dann schafft dies Sicherheit, und in diesem sicheren Rahmen können Menschen ihr Potential entfalten und selbstorganisiert arbeiten (nach Soziokratie 3.0). Denn Freiheit braucht Struktur.

New Work

New Work ist kein Programm oder Rezept, sondern ein Klammer­begriff für eine tiefgreifende Veränderung in der Wirtschaft, die uns zwingt, selber zu denken und uns mit (uns selbst und) unserer Organisation auseinanderzusetzen.

Emotionslehre

Ich setze mich seit Jahren viel damit auseinander, welche Art von Gefühlen und Emotionen wir haben, und wie wir diese für uns sinnvoll nutzen können, indem wir sie wahrnehmen und einsetzen, anstatt uns von ihnen beherrschen zu lassen. Dabei orientiere ich mich am Gefühlskompass nach Vivian Dittmar.
Eine Film-Empfehlung, die illustriert wie wichtig es ist, alle Gefühle wahrzunehmen, anstatt die unangenehmen zu unterdrücken: Alles steht Kopf (2015).

Tip von mir: u.lab: ein kostenfreies, 14-wöchiges Online-Training zur Theorie U (Start: 12. September 2019)

Gehirnforschung

Ich bin ein großer Fan von Gerald Hüther. Nach seinem Buch „Was wir sind und was wir sein könnten“ hatte ich klare Antworten auf sehr viele meiner noch offenen Fragen. In einer Zeit, in der ich mich ratlos und verloren fühlte, gab mir dieses Buch Orientierung, und ich hatte plötzlich eine Vision für mich und mein Leben.

Theory U

Unter der Decke von Inter­­pre­tationen und Glaubens­sätzen finden wir unsere Intuition. Durch open mind, open heart und open will kommen wir ins Presencing. Wenn wir mit uns selbst in Kontakt sind, können wir auch in Kontakt mit der Umwelt kommen, und erspüren, was die Welt braucht.

Vipassana-Meditation

Seit 2015 bin ich regelmäßig im wunderschönen Zentrum Dhamma Dvara. Nach dem ersten 10-tägigen Kurs war plötzlich alles anders. Ich begann meinen Körper zu spüren und seine Signale ernst zu nehmen. Durch die tägliche Meditations­praxis arbeite ich daran, meine erlernten Reiz-Reaktions-Muster zu brechen, und neue Wege zu gehen.

GFK

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist für mich mehr als eine Kommunikations­technik mit vier Schritten. Sie ist eine bedürfnis­orientierte Haltung gegenüber sich selbst und anderen. Sie schafft Klarheit, indem sie uns hilft, Position zu beziehen und dies zu kommunizieren.

Feel Good?

Ich distanziere mich von dem Begriff Feel Good Management, der oft als ein Pflasterkleben verstanden wird. Die gute Fee der Organisation ist dafür „verantwortlich“, dass die Mitarbeitenden glücklich sind? Das finde ich übergriffig. Ich feile nicht an der Zufriedenheit der Mitarbeiter (=Ergebnis), sondern an den Bedingungen für Arbeit (=Ursache).

Was genau mache ich?

Ich beobachte

Ich bin sehr feinfühlig und empathisch. Ich nehme schnell Irritationen und Spannungen wahr, die meist durch Unklarheit entstehen. Dieses spreche ich an.

Ich höre zu

Ich nutze GFK, um Menschen zu begegnen, ihr Motive und Bedürfnisse zu erspüren, und daraufhin eine Lösung zu finden.

Ich optimiere

Meine Freunde nennen mich manchmal Opti. Ein Satz den ich oft benutze: „Das kann man bestimmt optimieren!“ Ich durchleuchte Prozesse und verbessere sie.

Ich organisiere

Projektmanagement mit Trello, Visualisierung am Board, Sammeln an der Pinnwand, Informationsvermittlung über Slack, Sortieren in Excel… das alles, und noch viel meeehr…

Ich weiß

Ich habe sehr viel Wissen über diesen ganzen New Work Firlefanz und weiß, was ein Team braucht um selbstorganisiert arbeiten zu können. Ich kenne viele Beispiele, wie andere Organisationen es machen und bringe viel Inspiration mit.

Ich gestalte

Ich habe Ideen und Vorschläge zu allen Bereichen der Organisationsstruktur und -entwicklung: Meetingstruktur, Rollen & Verantwortlichkeiten, Arbeitszeitmodell, Gehaltsmodell, Weiterbildung, Feedback & Wertschätzung, Events – you name it.

Ich glaube

New Work, Selbstorganisation, Design Thinking – hier geht es um mehr als einen Koffer voller Methoden. Es geht um eine innere Haltung, die das neue Arbeiten erst ermöglicht. Ich vertrete das Menschenbild, dass jeder Mensch gut ist, so wie er ist. Ich schenke Vertrauen und glaube, dass jeder Mensch arbeiten will, solange man ihn nicht davon abhält.

Ich netzwerke

Ich bin auf Meetups unterwegs, besuche Konferenzen, lese viel, tausche mich aus und bilde mich stetig weiter. Die Arbeitswelt verändert sich, und ich will die Revolution mitgestalten!